Kleingärten - Grün für alle

Gartenkultur

Ausspannen am Feierabend - im eigenen Garten ist das viel schöner als vor dem Fernseher. Selber etwas pflanzen, es pflegen, zusehen, wie es wächst. Raum zum Entspannen, um Ruhe zu finden, um die Seele baumeln zu lassen.
Ein Schwätzchen am Gartenzaun... man kennt sich und hilft sich gegenseitig... gemeinsam werden Feste gefeiert - soziale Integration ist im Kleingartenverein kein Fremdwort. Jeder ist willkommen - ob Familien oder Alleinerziehende, ob Kinder, Senioren, junge Leute oder ausländische Mitbürger.
Egal, ob man Tulpen liebt oder Radieschen - Hauptsache, man hat Spaß am eigenen Garten und am Engagement in einer Gemeinschaft.

Übrigens: Kleingartenanlagen sind für jedermann offen - zum Spazierengehen, zur Erholung, als
Balsam für die Seele. Schauen Sie mal rein!

Kleingärten - eine bunte Welt für alle

Ein Stück Grün in Wohnungsnähe

Kleingärten in der Stadt - ein wichtiger Ausgleich für Städter, die tagein, tagaus zwischen Wänden leben, bei Kunstlicht arbeiten oder klimatisierte Luft atmen. Der Kleingarten ist das eigene Stück Natur - ganz in der Nähe.

Von Kleingärten profitieren alle: Kleingartenanlagen sind ein wichtiger Teil der "Grünen Lungen" in den Ballungsräumen. Sie bringen Licht und frische Luft in bebaute Gebiete und sorgen für ein besseres Stadtklima.

Kleingartenanlagen sind unentbehrliche ökologische Inseln in der Stadt: Sie bieten Vögeln Nistmöglichkeiten und sind Lebensraum für Kleintiere wie Igel oder Frösche, für seltene Insekten und Pflanzen. Die Artenvielfalt in Kleingärten ist größer als in öffentlichen Parks.

Kleingärten sind Grünanlagen zum Nulltarif: Sie stehen allen zum Spazierengehen offen; die Pflege kostet die Stadt keinen Cent

Kleingärten - und die Seele strahlt

Lebensräume

Kleintiere, Vögel und Insekten sind selten geworden in den Städten. Kleingartenanlagen sind grüne Inseln, in denen Libellen, Igel, Eidechsen oder Singvögel mitten in der Stadt naturnahe Lebensräume finden.

Die Kleingartenvereine haben sich dem schonenden Umgang mit der Natur verschrieben. Statt Chemie setzen die Kleingärtner beispielsweise auf biologische Schädlingsbekämpfung - schließlich wollen sie ja das Gemüse aus dem eigenen Garten mit Genuss essen können. Fachberater in jedem Verein helfen beim biologischen Gartenbau oder bei der Auswahl standortgerechter, widerstandsfähiger Pflanzen. Viele Kleingärtner kultivieren selten gewordene Nutzpflanzen und erhalten so die Artenvielfalt.

Kleingärten - leben und leben lassen

Spielräume

Sandkiste, Klettergerüst, ringsum Beton - so trostlos sehen viele Kinderspielplätze aus. Anders in der Kleingartenkolonie: Hier spielen Kinder im Grünen, in frischer Luft - und abseits vom Straßenverkehr. An Spielgefährten ist kein Mangel. Und es gibt immer etwas Neues zu sehen.

Erdbeeren wachsen im Garten und nicht in der Konservendose: Kinder erleben im Kleingarten natürliche Zusammenhänge als spannendes Abenteuer, das man schmecken und riechen kann. So lernen sie spielerisch den verantwortlichen Umgang mit der Natur. Selbst Computerkids entdecken hier noch Dinge, die sie im Internet nicht finden.

Kleingärten - Spaß für's junge Gemüse

Erholungsräume

In Deutschland gibt es mehr als eine Million Kleingärten. Zusammengenommen sind sie 46.640 Hektar groß.

Kleingartenanlagen haben eine wichtige Funktion als Erholungs- und Naturraum innerhalb der Städte. Genutzt werden sie von den Kleingärtnern und ihren Familien, insgesamt über 4 Millionen Menschen (zum Vergleich: Stadt und Land Berlin haben zusammen ca. 3,5 Millionen Einwohner). Nicht mitgezählt sind dabei Freunde und Bekannte - und die vielen Menschen, die in Kleingartenanlagen spazieren gehen und sich an den Pflanzen und der Natur freuen.

Bezirksverband Marl der Kleingärtner e.V.  | fuchs@kleingartenmarl.de